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Raubfische

Hechtartige Fische

         Hecht (Esox lucius)

Der Hecht ist einer der bekanntesten Raubfische unserer Gegend. Er besitzt einen langgestreckten, pfeilförmigen Körper

für schnelle Angriffe auf seine Beute.

Seine maximale Länge beträgt ca. 130- 150 cm und er kann bis zu 32 kg schwer werden.

Mindestmaß: 50 cm            Schonzeit: 15.02. bis 30.04.

Barschartige Fische

   Barsch (Percu fluviatilis)

Der Barsch ist ein sehr geselliger Schwarmfisch, der im Rudel jagt. Er besitzt eine hochrückige Form mit getrennt stehenden

Rückenflossen. Bauch-und Afterflosse haben eine rötliche Färbung. Das besondere Kennzeichen sind die 6-9 Querbinden

auf den Körperseiten.

Seine maximale Länge beträgt ca. 50 cm und Gewicht ca. 3 kg.

       Zander (Stizostedion lucioperca)

Der Zander besitzt den typischen torpedoförmigen Körperbau eines Raubfisches. Die Rücken-und Schwanzflosse haben dunkle

Parallelstreifen. Die Augen des Zanders leuchten auffallend gelb. Sein Lebensraum sind tiefe Flüsse und Seen mit festem

Gewässergrund. Die Besonderheit ist, dass das Männchen Brutpflege betreibt.

Mittlere Länge 40-60 cm , wobei die max. Länge 120 cm beträgt

Mindestmaß: 45 cm        Schonzeit: 01.04. bis 31.05.

Lachsartige Fische (Salmoniden)

       Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Sie wurde von Nordamerika eingeführt. Sie ist wenig standorttreu und wandert umher. Die Schuppen der Regenbogenforelle sind

äußerst klein und beim Verzehr nicht störend. Ihren Namen hat die Forelle  von dem regenbogenfarbenem Band auf den

Körperseiten. Die Regenbogenforelle ist der meist gezüchtete Speisefisch.

Mittlere Länge 25-50 cm

Mindestmaß: 25 cm        Schonzeit: 01.01. bis 31.03.

Bachforelle (Salmo trutta f. fario)

Die Bachforelle ist ein Standfisch mit eigenem Revier. Sie benötigt als Lebensraum kühle, sauerstoffreiche Flüsse und Seen.

Die besonderen Erkennungsmerkmale sind die roten und schwarzen Punkte mit heller Umrandung an den Körperseiten.

Die Rückenflosse beginnt vor dem Bauchflossenansatz und besitzt schwarze Punkte.

Mittlere Länge 25-40 cm ; in Ausnahmefällen bis zu ca. 80 cm lang.

Mindestmaß: 25 cm    Schonzeit: 01.10. bis 15.02.

 

Seeforelle (Salmo trutta f. lacustris)

Eher unscheinbare, weniger farbenfrohe Forellenart. Sie besitzt auf Rücken-,Fett- und Schwanzflosse sternförmige schwarze Flecken.

Die Männchen haben zur Laichzeit rote Flecken auf den Körperseiten. Die alten Männchen besitzen einen Unterkieferhaken.

Es besteht eine sehr große Verwechslungsgefahr mit der Bach- oder Regenbogenforelle.

 Der Lebensraum sind große und tiefe Seen.   Die Seeforelle ist ein sehr geschätzter Speisefisch.

Mittlere Länge: 50-80 cm         Maximale Länge: 130 cm

Mindestmaß: 40 cm    Schonzeit: 01.10. bis 31.12.

Bachsaibling (Salvelinus fontinalis)

Der Bachsaibling besitzt ein farbenfrohes Aussehen. So hat sein Rücken und Rückenflosse dunkle Punktbänder und helle

Marmorierungen. Die Körperseiten haben gelbe und rote Punkte. Bei den Männchen ist die Bauchfärbung tiefrot.

Die Färbung von Brust-, Bauch- und Afterflossen ist rötlich mit einem schwarzen Strich mit weißem Vorderrand.

Der Bachsaibling hält sich zur Nahrungssuche in Ufernähe auf. Ansonsten hat er keine festen Standorte.

Für die Eiablage schlägt er Laichgruben in die Strömung. Die Eier werden zum Schutz mit Kies abgedeckt.

Mittlere Länge: 20-30 cm

Mindestmaß: 25 cm  Schonzeit: 01.10. bis 31.03.

Seesaibling (Salvelinus alpinus)

Der Seesaibling hat eine langgestreckten Körper mit  runden, kleinen, gelblichen Punkten auf beiden Seiten. Die Färbung von

Brust- und Bauchflosse sowie Afterflosse ist rötlich mit weißem Vorderrand. Die Schwanzflosse ist gleichmäßig und am

Hinterrand rötlich. Der Seesaibling ist zum Teil Planktonfresser aber auch Raubfisch. Sein Lebensraum sind Freiwasserzonen und

steile Ufer. Er bevorzugt tiefe und kalte Seen.

Mittlere Länge: 25-40 cm   Maximale Länge: 80 cm

Mindesmaß: 25 cm   Schonzeit: 01.10. bis 31.12.

 

Aalartige Fische

   Aal (Anguilla anguilla)

Der Aal besitzt einen schlangenförmigen Körper, der hinten seitlich zusammengedrückt ist. Rücken-, Schwanz-und Afterflosse bilden

einen geschlossenen Flossensaum. Der Aal ist ein nachtaktiver Räuber. Den Tag verbringt er meist bis zum Kopf eingegraben im

Grund. Er ist ein hochwertiger Speisefisch, dessen Fleisch fest und fett ist.

Die Länge ist vom Geschlecht abhängig. So werden Männchen ca. 50-60 cm und Weibchen ca. bis 120 cm lang.

Mindestmaß: 40 cm

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